Chancen erkennen – Potentiale nutzen

(Jobcenter Arbeit Hellweg Aktiv - 11.12.2013) Jobcenter-Mitarbeiter besichtigen das Integrationsunternehmen carekauf in Geseke Störmede. Welche Anforderungen werden im Einzelhandel an die schwerbehinderten Mitarbeiter gestellt? Wie sehen die Arbeitsplätze vor Ort aus und wer findet hier einen Arbeitsplatz? Welche Anforderungen werden gestellt? Wie kann ein Arbeitsplatz einschränkungsgerecht gestaltet werden? Diese Fragen standen im Mittelpunkt, als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jobcenters Arbeit Hellweg Aktiv (AHA) und benachbarter Jobcenter am vergangenen Montag den neuen carekauf in Geseke-Störmede besichtigten.
Mitarbeiter des Jobcenters besuchen das carekauf
Andreas Knapp (2.v.r) und Eva Kemper (4. v. r.) zeigten den Betrieb und beantworteten den Mitarbeitern des Jobcenters alle Fragen rund um Integrationsunternehmen und die Einrichtung einschränkungsgerechter Arbeitsplätze.
Ziel eines gemeinsamen Außendienstbesuches der Mitarbeiter des Teams für die Betreuung der Rehabilitanden und Schwerbehinderten des Jobcenters Arbeit Hellweg Aktiv sowie von Vertretern der benachbarten Jobcenter des Märkischen Kreises und aus Unna war der neue "carekauf" in Geseke-Störmede. Unter fachkundiger Leitung von Herrn Andreas Knapp, Geschäftsführer der Gesellschaft für Ausbildung und Arbeit behinderter Menschen mbH (INTEGRA) und der Projektleiterin Eva Kemper, informierten sich die Vermittlungsfachkräfte über die Möglichkeiten Arbeitsplätze für behinderte Menschen nachhaltig zu schaffen. Besonders für die Arbeitsvermittler schwerbehinderter Menschen ist es ist es wichtig, Arbeitsbereiche zu erkunden und sich über mögliche Hilfsmittel zu informieren. "Nur so sind wir in der Lage, ein passgenaues Angebot für einen Arbeitsplatz zu unterbreiten", so Bernd Vonnahme, Fallmanager für schwerbehinderte Menschen am Standort Lippstadt des Jobcenters AHA. Integrationsunternehmen sind juristisch selbstständige besondere Betriebe des allgemeinen Arbeitsmarktes. Die Unternehmen zeichnen sich durch die Besonderheit aus, dass sie wirtschaftliche Ziele verfolgen und gleichzeitig dauerhaft auf einem großen Anteil ihrer Arbeitsplätze Menschen mit Behinderung beschäftigen. Mit dem "carekauf" präsentiert sich den interessierten Fachleuten auch aus den benachbarten Jobcentern ein gelungenes Beispiel der Zusammenarbeit zwischen dem schwerbehinderten Menschen, dem Jobcenter und dem Integrationsunternehmen. Diese Zusammenarbeit hat funktioniert, weil sich die handelnden Akteure frühzeitig miteinander ausgetauscht haben, um mit den verschiedenen Potentialen der schwerbehinderten Menschen einen reibungslosen Arbeitsablauf zu gestalten. "Wir freuen uns besonders, dass es uns gelungen ist, in enger Zusammenarbeit mit der INTEGRA 5 Menschen in Arbeit zu vermitteln." sagt Tomas Hönemann, Arbeitsvermittler für Rehabilitanden am Standort Lippstadt des Jobcenters AHA.

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