Jobcenter stellt Geschäftsbericht vor

„Toller Erfolg bei der Integration von Alleinerziehenden“

Die Geschäftsführung des Jobcenters Arbeit Hellweg Aktiv - Martin Steinmeier (links) und Barbara Schäfer (Mitte) - präsentiert zusammen mit Michael Hammerschmidt (rechts), dem Bereichsleiter Integration, den Geschäftsbericht 2014.
Die Geschäftsführung des Jobcenters Arbeit Hellweg Aktiv - Martin Steinmeier (links) und Barbara Schäfer (Mitte) - präsentiert zusammen mit Michael Hammerschmidt (rechts), dem Bereichsleiter Integration, den Geschäftsbericht 2014.

"Im vergangenen Jahr konnten wir an die erfolgreiche Arbeit des Vorjahres anknüpfen und rund 3.300 Frauen und Männer in den Arbeitsmarkt integrieren", berichtete Martin Steinmeier, Geschäftsführer des Jobcenters Arbeit Hellweg Aktiv (AHA) bei der Vorstellung des Geschäftsberichtes 2014 am heutigen Mittwoch. "Besonders freue ich mich, dass 419 alleinerziehende Frauen und Männer eine Beschäftigung aufnehmen konnten. Das ist ein toller Erfolg, der zeigt, dass die Arbeitgeber zunehmend auf das Wissen und die Erfahrungen dieser Personengruppe zurückgreifen und familienfreundlich agieren."

 

Die individuelle Förderung und Qualifizierung der Kundinnen und Kunden und eine regelmäßige Arbeitgeberansprachen führten zudem in den meisten Zielgruppen, die das Jobcenter betreut, zu erfolgreichen Integrationen. Als direkte Folge sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften, die Unterstützungen des Jobcenters erhalten, auf 9.403. "Die Zahl der Arbeitslosengeld II-Empfänger lag im Jahresdurchschnitt bei rund 7.000", so Steinmeier. "Erfreulich war, dass viele junge Menschen, die jünger als 25 Jahre alt sind, eine Arbeit oder Ausbildung aufnehmen konnten. Hier sank die Zahl der Hilfeempfänger im Vergleich zum Vorjahr um 136 Personen."

 

Potential sieht der Geschäftsführer bei der Integration von Menschen mit Behinderungen in den Arbeitsmarkt. "Trotz intensiver Betreuungen, einer engen Netzwerkarbeit und individueller Förderungen  durch ein eigenes Team innerhalb unseres Hauses, ist die Zahl der Menschen mit Behinderungen, die auf finanzielle Unterstützung angewiesen sind im Vergleich zum Vorjahr um 26 auf 472 gestiegen", berichtete er. "Hier werden wir im laufenden und im kommenden Jahr einen Schwerpunkt unserer Arbeit setzen, um auch diese Personen verstärkt in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Denn oftmals sind die betroffenen Frauen und Männer höchst motiviert und engagiert, so dass Arbeitgeber von einer Einstellung nur profitieren können."