„Die Entscheidung war richtig“

Trägerversammlung blickt auf eine Dekade Jobcenter zurück

Die Vorsitzenden der Trägerversammlung Oliver Schmale (Vorsitzender der Agentur für Arbeit Meschede-Soest) und Maria Schulte-Kellinghaus (Sozialdezernentin beim Kreis Soest) ziehen zusammen mit Martin Steinmeier und Barbara Schäfer (Geschäftsführung Jobcenter Arbeit Hellweg Aktiv) ein positives Resümee zu 10 Jahren Jobcenter.
Die Vorsitzenden der Trägerversammlung Oliver Schmale (Vorsitzender der Agentur für Arbeit Meschede-Soest) und Maria Schulte-Kellinghaus (Sozialdezernentin beim Kreis Soest) ziehen zusammen mit Martin Steinmeier und Barbara Schäfer (Geschäftsführung Jobcenter Arbeit Hellweg Aktiv ) ein positives Resümee zu 10 Jahren Jobcenter.

25.06.2015 - Als vor zehn Jahren der erste Standort des heutigen Jobcenters am 01. 07.2005 in Warstein eröffnet wurde, konnte keiner sagen, wie erfolgreich das Projekt "ARGE - Arbeitsgemeinschaft der Bundesagentur für Arbeit und der Kommunen - sein würde. Jetzt blickte die Trägerversammlung des Jobcenters Arbeit Hellweg Aktiv (AHA) auf das vergangene Jahrzehnt zurück und zog eine positive Bilanz.

"Die Entscheidung eine gemeinsame Einrichtung des Kreises Soest und der Agentur Meschede-Soest zu bilden, war damals wie heute richtig", resümiert Martin Steinmeier, Geschäftsführer des Jobcenters. "Durch die Zusammenlegung der Sozial- und Arbeits-losenhilfe konnten wir Synergien nutzen, die vor allem unseren Kundinnen und Kunden zu Gute gekommen sind. Heute betreuen wir knapp 2.000 Haushalte weniger als vor 10 Jahren." Doch es gab auch Herausforderungen, die es für alle Seiten zu bewältigen galt. "Vor allem die Software und die Zusammenführung der Mitarbeiter aus verschiedenen Behörden waren zentrale Punkte, mit denen wir am Anfang umgehen mussten", berichtet Barbara Schäfer, stellvertretende Geschäftsführerin des Jobcenters und Mitarbeiterin der ersten Stunde. "Mit Ideen und überdurchschnittlichen Einsatz der Mitarbeiter konnten wir diese Hürden schnell meistern. Und das mit Erfolg. Heute gelingt es uns immer öfter, Menschen nachhaltig in den Arbeitsmarkt zu integrieren."

Diese Entwicklung bewerten auch die Träger des Jobcenters - die Agentur für Arbeit Meschede-Soest und der Kreis Soest - positiv. "Während es am Anfang noch darum ging, die Einrichtung aufzubauen, das Personal einzuarbeiten und Abläufe zu entwi-ckeln, ist das Jobcenter heute als Kooperationspartner am heimischen Arbeitsmarkt gefragt und dort nicht mehr wegzudenken", fasst Oliver Schmale, Chef der Agentur für Arbeit in Soest und Vorsitzender der Trägerversammlung die Entwicklung zusammen. Ähnlich sieht dies auch der kommunale Träger. "Die guten Integrationszahlen und die zahlreichen Arbeitgeberkontakte belegen die gute Arbeit des Jobcenters", so Maria Schulte-Kellinghaus, Sozialdezernentin beim Kreis Soest. "Dennoch ist es unser An-spruch die Arbeit weiter zu optimieren und die Hilfebedürftigkeit im Kreis Soest stetig zu senken." Dies ist die Herausforderung für die kommenden zehn Jahre. "Denn trotz aller Ideen und Bemühungen unserer Mitarbeiter gibt es viele Gründe, warum Menschen auf das Arbeitslosengeld-II und damit auf das Jobcenter angewiesen sind. Von einer fehlenden Ausbildung, über gesundheitliche Probleme bis zu fehlenden Betreuungsmöglichkeiten für Angehörige und Kinder müssen unsere Mitarbeiter viele Baustellen mit unseren Kundinnen und Kunden angehen", so Steinmeier. "Dennoch sind wir zuversichtlich auch in den kommenden Jahren viele von ihnen nachhaltig in den Arbeitsmarkt integrieren zu können."