„Geld sparen im Alltag“

Verbraucherzentrale informiert im Jobcenter Werl

Wer gut informiert ist, kann einfach Geld sparen, davon sind Martin Steinmeier (Geschäftsführer des Jobcenters Arbeit Hellweg Aktiv, v.l.), Elisabeth Wigger-Düsing (Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen) und Maja Schubin (Jobcenter) überzeugt.
Wer gut informiert ist, kann einfach Geld sparen, davon sind Martin Steinmeier (Geschäftsführer des Jobcenters Arbeit Hellweg Aktiv, v.l.), Elisabeth Wigger-Düsing (Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen) und Maja Schubin (Jobcenter) überzeugt.

Was tun, wenn nur wenig Geld zum Leben zur Verfügung steht und die Kosten für Energie und Lebensmittel steigen? Erste Hilfestellungen erhielten am vergangenen Dienstag die Kundinnen und Kunden des Jobcenters Werl. Denn die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen informierte sie vor Ort an einem Infostand und bei zwei Workshops über einfache Einsparungsmöglichkeiten, die sofort umgesetzt werden können.

"Viele unserer Kundinnen und Kunden möchten gerne im Alltag Geld einsparen, doch sie wissen oft nicht wie", berichtet Maja Schubin, Mitarbeiterin des Jobcenters und Organisatorin der Veranstaltung. "Um ihnen Spartipps an die Hand zu geben, haben wir nun zum zweiten Mal den Informationstag zusammen mit der Verbraucherzentrale organisiert." Und das Angebot kam gut an. Vor allem die Workshops zu den Themen "Haushaltsplan - wie teile ich mein Geld ein und wofür gebe ich es aus?" sowie "Tipps zum Energiesparen und Sperrung der Energieversorgung" stießen auf Interesse. "Die Teilnehmer waren sehr engagiert und berichteten von den eigenen Erfahrungen", schildert Schubin. "Denn oftmals werden erhaltene Rechnungen nicht verstanden oder fragwürdige Inkasso-Forderungen führen zur Verunsicherung. Wer hier nicht aufpasst, kann schnell viel Geld verlieren. Einige Frauen und Männer mussten leider schon diese Erfahrung machen."

Auch der Infostand wurde von Besuchern des Jobcenters gut frequentiert. "Bei meinen Gesprächen stelle ich fest, dass viele Besucher das Angebot der Verbraucherzentrale gar nicht kennen", erzählt Elisabeth Wigger-Düsing, Mitarbeiterin der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. "Dabei können wir in vielen Fällen schnell und unkompliziert weiterhelfen. Gerade wer wenig Geld zur Verfügung hat, sollte zum Beispiel bei Telefonrechnungen oder dem Angebot von Servicenummern skeptisch sein, denn hier kommt es vor, dass überhöhte Rechnungen gestellt werden. Es gilt also wachsam zu sein. So kann schon viel Geld eingespart werden."