Jobcenter-Mitarbeiter erkunden Werler Briefzentrum

Sortieren und Verpacken bis tief in die Nacht

Gruppenfoto vor der Großannahmestelle
Schichtbeginn im Werler Briefzentrum. Detlef Bröker und Detlef Arhoff (v.l.), Mitarbeiter der Deutschen Post, zeigten und erläuterten den Mitarbeitern des Jobcenters die Arbeitsabläufe in der Großannahmestelle.

Es war schon dunkel, als die Mitarbeiter des Jobcenters Arbeit Hellweg Aktiv (AHA) am Dienstag, 10.11.2015, ihre Besichtigung in der Großannahmestelle der Deutschen Post am Standort Werl begannen. Denn erst am Abend, wenn die ersten Briefsendungen aus diversen Postannahmestellen im Briefzentrum eintreffen, kann die Arbeit vor Ort beginnen. Rund 350 Mitarbeiter arbeiten im Schichtsystem bis in die frühen Morgenstunden, um eine zeitnahe Briefzustellung deutschlandweit zu ermöglichen.

Die AHA-Mitarbeiter informierten sich bei der Besichtigung über die unterschiedlichen Berufsfelder im Briefzentrum, die Anforderungen an die Mitarbeiter sowie die Arbeitszeit- und Lohnstruktur. Am Standort Werl sind rund 300 Teilzeit- und circa 50 Vollzeitmitarbeiter beschäftigt. Detlef Arhoff und Detlef Bröker, Mitarbeiter der Deutschen Post, führten durch die verschiedenen Bereiche in der Großannahmestelle und standen für Fragen zur Verfügung. "Die Arbeit im Werler Briefzentrum hat sich in den letzten Jahren enorm entwickelt.", berichtet Uta Diederichs-Späh, früher selbst Mitarbeiterin der Deutschen Post in Werl und nun tätig im Jobcenter, "Heute findet man hier deutlich mehr technische Ausstattung als vor 10 Jahren. Die Strukturen wurden angepasst, um noch schneller die Sendungen verarbeiten zu können." Besonders die unterschiedlichen Sortiermaschinen beeindruckten die Mitarbeiter der AHA. Die Anlagen arbeiten so schnell, dass viele Prozesse mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen sind.

Während der Betriebsführung erhielten die Mitarbeiter einen Eindruck von den Strukturen und Arbeitsabläufen des Briefzentrums. Diese können sie zukünftig in Beratungsgesprächen mit Ihren Kunden und im Kontakt mit der Deutschen Post als Arbeitgeber nutzen. "Für uns als Jobcenter ist es wichtig, auf dem aktuellen Stand zu bleiben und die regionalen Betriebe und ihre Abläufe persönlich kennenzulernen. Wir führen regelmäßig Besichtigungen durch und pflegen ein enges Netzwerk zu verschiedenen Unternehmen, um unsere Kunden passgenau auf vakante Stellen vermitteln zu können." erklärt Michael Hammerschmidt, Bereichsleiter Integration im Jobcenter Arbeit Hellweg Aktiv.