„Den Kindern viel mitgeben“

Jobcenter-Kooperation hilft Angebot im Familienzentrum zu erweitern

Die Kinder und der Leiter des Familienzentrums Nestwerkstatt Alfred Eickhoff freuen sich über die Zusammenarbeit mit dem Geschäftsführer des Jobcenters Martin Steinmeier und seiner Mitarbeiterin Ulrike Varnholt.
Die Kinder und der Leiter des Familienzentrums Nestwerkstatt Alfred Eickhoff freuen sich über die Zusammenarbeit mit dem Geschäftsführer des Jobcenters Martin Steinmeier und seiner Mitarbeiterin Ulrike Varnholt.

14.07.2016 - "Unser Ziel ist es, uns jedes Jahr ein bisschen weiterzuentwickeln", fasst Alfred Eickhoff den Anspruch des Familienzentrums Nestwerkstatt in Warstein-Allagen zusammen. "Daher freuen wir uns, dass wir nun mit dem Jobcenter Arbeit Hellweg Aktiv einen weiteren Kooperationspartner gewinnen konnten", so der Kindergartenleiter. Am vergangenen Montag unterzeichneten die neuen Partner eine gemeinsame Vereinbarung.

"Das Familienzentren bietet neben der Kinderbetreuung zahleiche Angebote um Eltern im Alltag zu unterstützen. Dazu gehört unter anderem auch das Themenfeld Vereinbarkeit von Familie und Beruf", so Martin Steinmeier, Geschäftsführer des Jobcenters Arbeit Hellweg Aktiv (AHA). "Dies ist natürlich für uns und unsere Kunden ganz wichtig. Daher begrüßen wir es, wenn wir nun als Kooperationspartner vor Ort Mitarbeiter und Eltern beraten können. Ein wichtiger Baustein in der Kooperation wird das Bildungs- und Teilhabepaket der Bundesregierung sein." Eltern, die nur über ein geringes Einkommen verfügen und zum Beispiel Leistungen des Jobcenters erhalten, können zusätzliche Mittel zum Beispiel für das Mittagessen ihrer Kinder, Kindergartenausflüge und Vereinsbeiträge beantragen. "Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es für viele Eltern ein riesiger Schritt ist, zu sagen, dass das Geld zu Hause knapp ist", berichtet Alfred Eickhoff. "Daher ist es gut, wenn wir nun die Informationen über die Möglichkeiten des Bildungs- und Teilhabepaktes in eine große Runde geben könnnen. Vielleicht fühlen sich manche dann ermutigt, zusätzliche Unterstützung anzunehmen."