Kinder und Eltern unterstützen

Kooperation zwischen Jobcenter und Lippstädter Familienzentren

Gruppenfoto der Kooperationspartner vor einer bunten Kletterwand im Familienzentrum Bullerbü.
Gemeinsam setzen sich (v.l.) Martin Steinmeier (Geschäftsführer Jobcenter AHA), Vera Gerling (Leiterin Löwenzahn), Regina Meier (Leiterin Bullerbü) und AHA-Mitarbeiterin Ulrike Varnholt für Familien im Kreis Soest ein. Nicht auf dem Bild: Birgit Prediger (Leitung Kinderland).

Gut 170 Kinder werden in dem Familienzentrumverbund der Einrichtungen Kinderland, Löwenzahn und Bullerbü in Lippstadt betreut. Viele der Familien sind auf finanzielle Unterstützung durch das Jobcenter Arbeit Hellweg Aktiv (AHA) angewiesen. Um diese Familien unterstützen zu können und den guten Austausch der letzten Jahre weiter zu stärken, schlossen das Jobcenter Arbeit Hellweg Aktiv (AHA) und der Verbund einen Kooperationsvertrag.

"Eine regelmäßige und enge Zusammenarbeit zwischen dem Jobcenter und den Familienzentren ist sehr wichtig.", weiß Martin Steinmeier, Geschäftsführer des Jobcenters. "Die Eltern einiger Kinder werden durch das Jobcenter betreut. Um den Kindern dieser Familien die Teilhabe am sozialen Leben - also an Freizeitangeboten oder dem Mittagessen im Kindergarten - zu ermöglichen, haben wir gesonderte Fördermittel. Und genau hier liegt der Knackpunkt: Viele Eltern wissen von dieser Unterstützungsmöglichkeit mit dem Namen Bildungs- und Teilhabepaket noch nichts." An dieser Stelle knüpfen das Jobcenter und die Familienzentren an. Die Betreuungseinrichtungen möchten den Eltern möglichst viele Informationen zu den Angeboten des Jobcenters zukommen lassen. Für das Jobcenter ist es wichtig, die Kinderbetreuung seiner Kun-den sicherzustellen, damit diese im Berufsleben Fuss fassen können. Zukünftig sind regelmäßige Treffen der Kooperationspartner geplant. "So haben wir die Möglichkeit die Betreuungskräfte der Familienzentren über unsere Leistungen zu informieren. Diese können die Informationen dann direkt an die Eltern weitergegeben.", erklärt Mitarbeiterin Ulrike Varnholt vom Jobcenter. "Für mich ist es zudem besonders wichtig, die Arbeitsweisen und das Angebot der Einrichtungen kennenzulernen. Der Verbund der Familienzentren Kinderland, Löwenzahn und Bullerbü bietet viele Möglichkeiten." Die Einrichtungen betreuen Inklusionskinder, fördern gezielt die Sprachentwicklung und leisten Integrationsarbeit. Aktuell werden zwei Kinder aus Flüchtlingsfamilien und viele weitere Kinder mit Migrationshintergrund betreut. Die Leitungen der Familienzentren Bullerbü und Löwenzahn, Regina Meier und Vera Gerling, machen deutlich: Die Sprachentwicklung der Kinder schreitet schnell voran. Schon nach kurzer Zeit können sich die Kinder verständigen.