„Kein Kita-Platz – keine Arbeit“

Jobcenter erneuert Kooperation mit Warsteiner Familienzentrum

:  Bei herrlichstem Sommerwetter freuten sich die Kinder des Warsteiner Familienzentrums Haus für Kinder über den Besuch des Jobcenter-Geschäftsführers Martin Steinmeier. (Foto: Elisabeth Bormann, AHA)
Bei herrlichstem Sommerwetter freuten sich die Kinder des Warsteiner Familienzentrums Haus für Kinder über den Besuch des Jobcenter-Geschäftsführers Martin Steinmeier. (Foto: Elisabeth Bormann, AHA)

Kinderbetreuung und Arbeitsleben sind eng miteinander verwoben. Dies wurde bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung zwischen dem Jobcenter Arbeit Hellweg Aktiv (AHA) und dem "Familienzentrum Haus für Kinder" in Warstein einmal mehr deutlich. "Wer keinen Betreuungsplatz für seine Kinder hat, kann keine Arbeit aufnehmen", berichtet Martin Steinmeier, Geschäftsführer des Jobcenters. "Und wer keine Arbeit hat, kann den Kindern nur eine eingeschränkte soziale Teilhabe ermöglichen."

"Diese Verzahnung zeigt, wie wichtig, ein gutes Netzwerk zwischen allen Akteuren ist", resümiert der Behördenchef. "Daher kooperieren wir gerne mit den kreisweiten Familienzentren und freuen uns, in Warstein einen aktiven Partner zu haben." Steht eine Arbeitsaufnahme an, muss oft kurzfristig die Kinderbetreuung organisiert werden. "Dann muss alles Hand in Hand gehen. Für uns ist dies oft nicht einfach, da wir voll belegt sind", so Bianca Bräutigam, Leiterin des Familienzentrums. "Dennoch versuchen wir immer eine Lösung vor allem im Sinne der Kinder zu finden. Wir haben festgestellt, wenn die Eltern ihre Kinder gut versorgt wissen, haben Sie am Arbeitsplatz den Kopf frei und können sich auf ihre Arbeit konzentrieren. Hiervon profitieren die Arbeitgeber, die Eltern und die Kinder." Ein enger Kontakt zwischen den Kooperationspartnern, sowie ein regelmäßiger Austausch sind dabei die Basis für die erfolgreiche Zusammenarbeit. Einzelnen Familien konnte so schnell bei den unterschiedlichsten Anliegen zum Beispiel bei der Arbeitsplatzsuche, bei der Beantragung von Geldern aus dem Bildungs- und Teilhabegesetz und bei der Beratung rund um SGB II-Leistungen geholfen werden.

Das Familienzentrum Haus für Kinder betreut zurzeit 74 Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren. Die Betreuung erfolgt in drei Gruppen.